• Gesunde Ernährung
  • Vitalität
  • Lebenskraft

Ernährung

"Ohne richtige Essweise ist Medizin nutzlos, mit richtiger Essweise ist Medizin unnötig."

Dieses alte ayurvedische Sprichwort sagt es schon: Essen ist die einfachste und natürlichste Form, um gesund zu bleiben. Das Richtige in der richtigen Menge zur rechten Zeit und in der richtigen Art und Weise zu essen, hilft Krankheiten zu verhüten und jung zu bleiben.

Über die Ernährung wirken wir mehrmals täglich positiv oder negativ sowohl auf unseren Körper, als auch auf unsere Psyche ein. Denn eine falsche Ernährung ist nicht nur Ursache körperlicher Beschwerden aller Art, sondern oft auch Auslöser vielfältiger energetischer und psychischer Störungen wie Trägheit, Depression, Konzentrationsschwäche, Nervosität und - heute ganz wichtig - Aggressivität! Grund genug, dieses Thema wichtig zu nehmen.

Von grösster Wichtigkeit beim Essen ist, dass die Nahrung richtig verdaut wird. Auch das beste und gesündeste Essen der Welt kann für den Körper Gift sein, wenn es schlecht verdaut wird!

Das Ziel einer harmonischen Ernährung ist es, mit jeder Mahlzeit neue Lebensenergie zu gewinnen und das Essen dabei mit allen Sinnen zu geniessen. Völlegefühl, Blähungen, Müdigkeit nach dem Essen oder Sodbrennen sind nur einige Anzeichen dafür, dass der Verdauungsvorgang unvollständig war und der Organismus eher belastet als unterstützt wurde.

YSnatura stellt den Mensch in den Mittelpunkt und nicht die Ernährung oder die Ernährungsform. Mal vertragen wir ein Lebensmittel und Mal werden wir krank davon, weil sich unser individueller Zustand geändert hat, jedoch nicht der der Nahrung.

„Wenn wir gesund sind und gelernt haben, auf unsere mentalen und körperlichen Signale zu achten, uns wirklich immer wieder fragen, „wozu habe ich jetzt Lust?", dann brauchen wir keine unendlich langen Listen oder dicken Bücher mehr. Wir wissen genau, was uns gut tut."

- Hans H. Rhyner -

YSnatura arbeitet nicht streng nach einer der bekannten Ernährungskonzepte, obwohl sie alle ihre Berechtigung haben. Vielmehr vertritt YSnatura die Philosophie, dass jeder Mensch individuell betrachtet werden muss, denn die für ihn passende Ernährung ist abhängig von diversen Faktoren, wie eigene Konstitution, Blutgruppe, Kultur, Lebenskraft, Gesundheitszustand, etc.

Die einen mögen lieber kalte, rohe Speisen, die anderen nur warme, gekochte Speisen und vertragen diese auch am Besten. Der Organismus der Bergmenschen ist beispielsweise an Milch gewöhnt und verträgt diese, viele andere aber nicht. So gibt es unzählige Beispiele warum YSnatura nicht dogmatisch eine Ernährungsphilosophie bevorzugt.

Folgende Ernährungsregeln sind jedoch allgemein gültig:

Essen mit allen Sinne

„Speisen und Getränke, deren Aussehen, Geruch, Geschmack und Berührung die Sinne erfreuen, schaffen die vitale Essenz aller Lebewesen. Der gesunde Effekt solcher Nahrungsmittel kann von jedem Individuum direkt wahrgenommen werden."

- Caraka Samhita -

YSnatura empfiehlt mit allen Sinnen zu essen, am besten Nahrungsmittel aus der Region – Speisen zum Anfassen, sich mit den Augen daran erfreuen, sie riechen und schmecken.
Wir sollten lernen, neues Vertrauen in unser Geschmacksorgan zu schöpfen und beginnen die Nahrung zu kosten und nicht einfach zu schlucken.

Wenn wir lernen, auf unseren Körper zu hören, so ist es einfach herauszufinden, welche Nahrung uns gut tut.

„Eine vielseitige, ausgewogene und wohl schmeckende Ernährung stärkt und erfreut den Körper, die Psyche und alle Sinne."

- Kerstin Rosenberg -

Frische Nahrung Regional und Saisonal

Frische Nahrung aus der unmittelbaren Region, die vorwiegend saisonal zur Verfügung steht, wird vom Organismus besser aufgenommen. Die Chance einer Autoimmunreaktion wird deutlich verringert, und Allergien nehmen entsprechend ab. Die Nahrungsmittel vertragen das Klima und helfen uns, dieses auch zu vertragen. Sie stehen dann zur Verfügung, wenn unser Körper sie dringend braucht.

„Frische Nahrungsmittel besitzen eine starke Lebenskraft."

Die Chinesen nennen diese Energie Chi. In der Ayurveda wird sie Chiva genannt. Im Yoga heisst diese spezielle Energie Prana oder Lebensatem.

Diese Lebenskraft – und nicht Nährstoffe, Vitamine oder Mineralien – bilden den allerwichtigsten Bestandteil jeglicher Nahrung!

Es ist diese Energie, die primär Lebenskraft und Ausstrahlung verleiht. Industriell hergestellte Nahrungsmittel enthalten diese Energie nicht!

Frisches biologisches Gemüse, frisches artgerecht erzeugtes Fleisch, Getreide, frische biologische Milchprodukte, Früchte, Hülsenfrüchte, frische oder kaltgepresste Öle und reiner Honig – alles aus der Region. Das sind Beispiele für Nahrungsmittel mit sehr hoher Lebenskraft.

Getreide, Hülsenfrüchte, Honig und Ghee bilden die Ausnahmen von der Frische-Regel. Sie sollen sechs Monate, besser ein Jahr oder länger eingelagert werden. Das macht diese Nahrungsmittel leichter verdaulich.

Liebe geht durch den Magen

Das Ziel ist, Gesundheit, Vitalität und Lebensgenuss miteinander zu verbinden. In jeder Mahlzeit nehmen wir mit sinnlicher Freude das Leben in uns auf und gewinnen neue Lebendigkeit. Je vitalstoffreicher und frischer unsere Speisen sind, umso mehr Lebensenergie können wir aus ihnen gewinnen.

Ebenso wichtig wie die hochwertige Qualität unserer Nahrungsmittel sind die liebevolle Zubereitung und die genussvolle Einnahme unserer Speisen. Mit unserer inneren Einstellung können wir die Wirkung unserer täglichen Mahlzeiten massgeblich beeinflussen. Eine liebevolle Einstellung und geistige Klarheit beim Kochen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen. Je mehr positive Kraft der Koch in seine Speisen hinein gibt, umso wohlschmeckender, vitalstoffreicher und besser verdaulich werden sie. Wichtiger als alle Nahrungstabellen und Ernährungsregeln ist der Appetit anregende Duft, ein gutes Aussehen und eine energiereiche Zubereitungsart der Gerichte. Denn dies sind die Eigenschaften, die unsere Verdauungsorgane intensiv stimulieren und eine gute Resorption gewährleisten.

Die Mahlzeiten sollten in einer bewussten und liebevollen Atmosphäre eingenommen werden und die Konzentration während des Essens auf den Geschmack, die Wirkung und den Genuss der Speisen gerichtet sein. Man kann sich mit jedem Bissen entspannen und versuchen zu spüren, wie man mehr und mehr genährt wird.
Ein kleines Gebet oder Ritual vor dem Essen hilft uns, alle störenden Energien abzuschütteln, und stärkt die aufbauende Kraft in der Nahrung.

Die Beziehung zwischen den Gefühlen und dem Essen ist wechselseitig. Mit einem guten Essen können wir gesund werden, verführen und die Liebeskraft so richtig in Wallung bringen. Durch das entfachte Feuer der Liebe können auch sonst als ungesund geltende Nahrungsmittel auf hervorragende Weise umgesetzt werden und stören in diesem Moment den Stoffwechsel überhaupt nicht.

Demnach geht Liebe wirklich durch den Magen und ist unser bestes Heilmittel.

Zusammenfassung Essverhalten - Grundregeln

  • Essen Sie in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Während des Essens sollten Sie nicht lesen, arbeiten oder fernsehen. Setzen Sie sich zum Essen immer hin.
  • Gönnen Sie sich nach dem Essen 10 - 15 Minuten ruhiges Sitzen.
  • Essen Sie weder zu schnell noch zu langsam.
  • Essen Sie immer ungefähr zur gleichen Tageszeit.
  • Vermeiden Sie Zwischenmahlzeiten, wenn Sie keinen Hunger verspüren.
  • Essen Sie nur, wenn Sie richtigen Hunger verspüren. Geben Sie Ihrem Körper mind. 3- 6 Std. zeit, eine Mahlzeit zu verdauen.
  • Überessen Sie sich nicht. Der Magen sollte nach dem Essen nur zu etwa 2/3 voll sein.
  • Das Essen sollte frisch zubereitet, wohlschmeckend und bekömmlich sein. Vermeiden Sie aufgewärmte oder abgestandene Speisen.
  • Benutzen Sie Gewürze, denn Gewürze machen das Essen nicht nur schmackhaft, sondern unterstützen oft auch den Verdauungsvorgang und verringern den Salzkonsum.
  • Trinken Sie während des Essens keine kalten Getränke.
  • Trinken Sie mindestens 2L Flüssigkeit am Tag, davon sollte mind. 1L reines, stilles Wasser sein.
  • Milch sollte nicht zusammen mit den Mahlzeiten getrunken werden. Sie lässt sich jedoch gut mit Toast, Getreideprodukten und süss schmeckenden Nahrungsmitteln kombinieren.
  • Honig sollte nicht erhitzt und nicht zum Kochen oder Backen verwendet werden.
  • Vermeiden Sie abends schwere Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Joghurt, Käse, Buttermilch, Quark etc.
  • Vermeiden Sie industriell hergestellte und behandelte Lebensmittel wie Fertigprodukte, raffinierte Salze, raffinierten Zucker, raffiniertes Mehl, künstliche Süssstoffe, Margarine, Lightprodukte etc.
  • Ersetzen Sie den Weisszucker durch natürlichen Rohrzucker oder Stevia. Raffiniertes Speisesalz durch natürliches Meer- oder Steinsalz. Weissmehl durch Vollkorn- und Dinkelmehl.
  • Essen Sie nur 1 bis 2 mal Fleisch oder Fisch pro Woche.
  • Alkohol sollte in Massen konsumiert werden. Bei 1dl Wein oder 1 Bier ab und zu ist Alkohol noch ein Genussmittel. Bei regelmässigem „Genuss" kann es schnell zum Suchtmittel werden.
„Die richtige Ernährung unterstützt den Menschen in seiner persönlichen Entwicklung auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Sie schenkt uns, was wir für ein gesundes Wachstum benötigen, und befreit den Einzelnen von unnötigem Ballast."

-(Unterstützende Textquelle: Das Grosse Ayurveda Ernährungsbuch von Hans H. Rhyner und Kerstin Rosenberg.)

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